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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/Mitarbeiterin, Kulturstiftung der Länder | Frist: 09.04.2020

Die Kulturstiftung der Länder ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat zur Aufgabe, Kunst und Kultur nationalen Ranges für Deutschland zu fördern und zu bewahren. Sie wird von allen 16 Bundesländern getragen.


Die Staatsministerin des Bundes für Kultur und Medien, die Staatsministerin im Auswärtigen Amt für internationale Kulturpolitik, die Kulturministerinnen und Kulturminister der Länder sowie die kommunalen Spitzenverbände haben die Einrichtung einer „Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland“ bei der Kulturstiftung der Länder beschlossen. Die Kontaktstelle richtet sich insbesondere an Personen und Institutionen aus den Herkunftsstaaten und Herkunftsgesellschaften. Als erste Anlaufstelle soll sie den Zugang zu Informationen über Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland eröffnen, Beratung anbieten und relevante Akteure miteinander vernetzen (nähere Informationen unter https://www.kulturstiftung.de/kontaktstelle-sammlungsgut-aus-kolonialen-kontexten/).


An der Kulturstiftung der Länder ist für die „Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für die Dauer von 36 Monaten die Stelle eines/einer


Wissenschaftliche/n Mitarbeiters/Mitarbeiterin (m/w/d)

mit 100 % der regulären Arbeitszeit (derzeit 39 Stunden/ Woche)

zu besetzen.


Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere:

  • im Rahmen der Informations-, Beratungs-, Dokumentations-, Kommunikations- und Vernetzungsaufgaben der Kontaktstelle fachlich fundierte, konstruktive Information und Beratung insbesondere zu relevanten Sammlungsbeständen in Deutschland, sammlungsbewahrenden Einrichtungen in Deutschland sowie ihren Strukturen, Verfahren und Arbeitsweisen, zu Richtlinien und Leitfäden, Datenbanken und Online-Ressourcen sowie Fördermöglichkeiten für Maßnahmen, Projekte und Kooperationen;

  • wissenschaftliche Erstbewertung von Anfragen und Rückführungsersuchen;

  • einzelfallbezogene Weiterleitung von Anfragen;

  • Vernetzung von Personen und Institutionen im In- und Ausland und Aufbau von Netzwerken;

  • fachliche Unterstützung der Bund-Länder-AG bei der Konkretisierung und Weiterentwicklung der in den „Ersten Eckpunkten zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ festgelegten Handlungsfelder und Ziele insbesondere durch organisatorische und fachliche Begleitung von Fachforen unter Beteiligung von Expertinnen und Experten aus Herkunftsstaaten und Herkunftsgesellschaften;

  • Sammlung, Strukturierung, Dokumentation, Veröffentlichung und statistische Auswertung von Daten und Informationen;

  • projektinterne Kommunikation mit den Verbundpartnern und (potentiellen) Kooperationspartnern;Anbahnung und fachliche Begleitung von Kooperationspartnerschaften


Wir erwarten:

  • Abgeschlossenes Studium (mind. Master) eines kultur-, geschichts- oder altertumswissenschaftlichen Fachs mit inhaltlichem Bezug zu den Aufgaben der Kontaktstelle

  • Mehrjährige Berufserfahrung in einer kulturguterhaltenden Einrichtung, bevorzugt in Museen

  • Erfahrungen im Bereich der Provenienzforschung und / oder Provenienzfeststellung

  • Vertrautheit mit Strukturen und Prozessen öffentlicher Einrichtungen in Deutschland

  • Sehr gute Kenntnisse der europäischen Kolonialgeschichte und postkolonialer Theorien

  • Nachgewiesene praktische Erfahrung im Projektmanagement

  • Hohe Moderations- und Mediationskompetenz sowie Serviceorientierung, Flexibilität und Einsatzbereitschaft

  • Hohe Selbstständigkeit, Analysefähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Fähigkeit zum konzeptionellen Arbeiten

  • Fähigkeit, im Zusammenhang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten Perspektiven von Herkunftsstaaten und Herkunftsgesellschaften einzunehmen

  • Fähigkeit, sich rasch in neue herausfordernde Themenkomplexe einzuarbeiten, verbunden mit einem hohen Maß an Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein

  • Teamfähigkeit sowie gute Umgangsformen, Kommunikationsgeschick und interkulturelle Kompetenz

  • Hervorragende Deutschkenntnisse (Niveau C2)Sehr gute Kenntnisse des Englischen (Niveau C1) und Französischen (Niveau C1)


Wünschenswert sind:

  • Promotion

  • Kenntnisse im deutschen Recht sowie im internationalen Recht

  • Ein sicheres öffentliches Auftreten, vorzugsweise mit ausgewiesener Vortragserfahrung

  • Spanischkenntnisse (Niveau mind. B2) oder Kenntnisse (Niveau mind. B2) in einer weiteren Sprache mit Bezug zu den Aufgaben der Kontaktstelle


Was Sie von uns erwarten können:

  • Eine abwechslungsreiche Aufgabenstellung in einem dynamischen Themenfeld;

  • Einblicke in den gemeinnützigen Stiftungssektor;

  • Eine Bezahlung nach TVÖD-Bund Entgeltgruppe 13;

  • Zusatzversorgung entsprechend VBL-West;

  • die Möglichkeit, ein vergünstigtes VBB-Firmenticket zu erwerben.


Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!


Die Kulturstiftung der Länder begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten, Schwarzen Menschen und People of Colour. Im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten bietet die Stiftung familienfreundliche Arbeitsbedingungen und gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.


Bitte senden Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, möglichst lückenlose Darstellung des Ausbildungs- und beruflichen Werdegangs, Zeugniskopien, Beschäftigungsnachweisen sowie ggf. sonst. Nachweisen) ausschließlich in elektronischer Form, in einer PDF-Datei mit einer max. Größe von 5 MB, bis zum 9. April 2020 an BEWERBUNG@KULTURSTIFTUNG.DE.


Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach Ablauf von 6 Monaten nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens gelöscht.


Quelle: https://www.kulturstiftung.de/wissenschaftliche-r-mitarbeiter-in-e13/

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